Kochnationalmannschaft zu Besuch
Der Startschuss für die WM-Vorbereitung der Nationalmannschaft wurde am 08. Juli im Restaurant Limpach's gegeben, denn der Countdown für die Koch-WM im November in Luxemburg läuft. Erstmals testete die Kochnationalmannschaft ihr neues WM-Menü vor grösserem Publikum. Zielvorgabe für das Team: Ein perfektes Dreigangmenü für 110 Gourmets in 5 Stunden auf die Teller zaubern.
Sechs Spitzenköche, fünf Stunden Zeit, eine fremde Küche und 110 Gourmets als Gäste: Das sind die Rahmenbedingungen für das Dreigangmenü von Weltklasse, das die Kochnationalmannschaft an der World Culinary Challenge in Luxemburg zurück in die Weltspitze führen soll. Im Auftrag des Schweizer Kochverbandes und der Hotel und Gastro Union befindet sich die Kochnationalmannschaft auf dem Weg zur „Koch-WM“. Dieser „Ernstfall“ wurde am 8. Juli im Golfclub Limpachtal realistisch nachgestellt. „Es ist der zweite Testlauf des warmen Menüs, der erste unter derart realistischen Bedingungen“, so Teamchef Kilian Michlig. „Die Erfahrungen des ersten Testlaufs in Brig in kleinerem Rahmen sind ausgewertet. Die Gäste konnten sich auf einige Verbesserungen freuen.“ Die Form steige und allmählich nähere man sich der gewünschten Qualität auf allen Ebenen. Nach dem 2. Rang im vergangenen April im Battle for the Lion in Singapur brennt das Team darauf, sich in Luxemburg wieder mit der Weltspitze messen zu können.



Den Rahmen für diesen zweiten Test des warmen Olympiaprogramms bildete das „Limpach’s Restaurant & Events“ im Golfclub Limpachtal. „Die Qualitätsansprüche der Kochnationalmannschaft und das Ambiente im Limpach’s passen perfekt zusammen“, erklärt Geschäftsleiter Markus Balsiger. „Daher war für uns sofort klar, dass wir der Kochnationalmannschaft die Gelegenheit bieten, sich unter realistischen Bedingungen auf Luxemburg vorzubereiten.“ Schliesslich habe man nicht alle Tage die Gelegenheit, sich von den sechs Mitgliedern der Schweizer Kochnationalmannschaft bekochen zu lassen. „Wir sind auf Partner angewiesen, die uns Ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellen und uns auf dem Weg zur WM unterstützen“, so Teamchef Kilian Michlig.



Seezungen-Hummer-Delikatesse, Salpikon vom Reh oder Cassishalbgefrorenes sind nur einige aus dem Dutzend Einzelteilen, aus dem das Dreigangmenü der Nationalmannschaft besteht, das am 8. Juli unter realistischen Bedingungen den Gästen vorgesetzt wurde. „Realistisch heisst“, so Teamcaptain Friedrich Zemanek, „dass wir ausser dem Rohmaterial nichts in die uns fremde Küche nehmen und innerhalb von fünf Stunden das Menü von A bis Z frisch zubereiten.“ Jeder Griff ist hundertmal geübt und muss sitzen. „Sonst wird die Zeit sehr knapp“, weiss derTeam-Captain. Beim ersten Test habe der zeitliche Ablauf noch nicht gestimmt und man sei arg ins Schwitzen geraten, so Teamchef Kilian Michlig. Er war gespannt, wie sich die organisatorischen Veränderungen bemerkbar machen würden.



Für die Gäste war der Anlass gleich mehrfach interessant. Eventverantwortliche Monika Kunz vom Limpach’s: „Erstens gibt es nur drei oder vier Möglichkeiten pro Jahr, sich von der Kochnationalmannschaft bekochen zu lassen und dem Team derart nahe zu kommen, zweitens kann man den Köchen in der Küche direkt bei der Arbeit und den Vorbereitungen zuschauen und drittens werden die Gäste mit Infos, Geschichten und Details zu den Wettkämpfen professionell durch den Abend geführt“. Kein Wunder, dass der Abend bald ausverkauft war und die Spannung auf die Arbeit der Kochnationalmannschaft gross war.